Gympie, QLD bis St.Lawrence Restarea,QLD

Turtle

Mon Repos

Bundaberg

27.03.10 - 02.04.10

Schon früh weckt uns die Sonne. Wir machen uns auf den Weg nach Bundaberg. Wir müssen als erstes auf die Visitor Information unsere Tour bestätigen und zahlen! Wir schauen uns nämlich die Turtles an. Dann geht’s zum Einkaufen und zu guter letzt gehts auf den Caravan Platz. Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, aber ansonsten den Rest des Tages zur freien Verfügung. Je, heute sehen wir kleine Meeresschildkröten. Es geht los... Wir fahren raus nach Mon Repos zur Turtle Rookery! Auf dem Carpark kochen wir noch unser Abendessen! So, jetzt bin ich gespannt was uns erwartet. Es ist 19h, wir schauen uns das Info Center an; draussen im Amphitheater zeigen sie verschiedene DVD’s über die Turtles. Dann geht’s los - Gruppe 2 kann runter an den Strand. Über einen Boardwalk gelangen wir an den Beach, der Vollmond leuchtet uns den Weg. Beim ersten Nest, das schon verlassen wurde, sehen wir die übriggebliebenen Eierschalen. Dann plötzlich bekommt unser Guide die Meldung, dass ein kleiner Nachzügler gesichtet wurde. Wir begeben uns schnurstracks an den nächsten Ort. Dort bestaunen wir ein kleines Meeresschildkrötchen von ca. 3-4cm Grösse. " Buddy" wie ich Ihn nenne, ist ein munteres Kerlchen. Wir schauen ihm zu, wie er die ersten Meter über den Strand ins Wasser robbt. Es ist ein einmaliges, geniales Erlebnis - und ich hoffe, dass es der Kleine schafft! Wir bleiben noch ein wenig am Beach, bevor es zurück geht zum Center. Gegen 22:40h fahren wir zufrieden und glücklich zurück auf den Campground. Dieses Erlebnis wird uns noch lange present sein!!

Unser Weg führt uns weiter nach Rockhampton. In der Visitor Info gibt’s den ersten Stop. Wir besuchen das Dreamtime Cultural Center: Wir buchen eine Tour damit wir mehr über die Torres Island Aborigines erfahren können. Didgeridoo-Play und Bumerang-Werfen inbegriffen. Es ist schon Nachmittag und wir beschliessen uns niederzulassen. Also noch 40km bis Yeppoon, wo wir einen Caravan Park direkt am Beach finden. Na und hier sind wir. Auch unsere Freunde die Moskitos sind da... So viele Stiche hatten wir seit dem Kakadu NP nicht mehr!

Nach dem grossartigen Weckkonzert der Kookaburras stehen wir auf und frühstücken in der Sonne. Weiter geht’s Richtung Norden. Die Wärme nimmt zu und die Feuchtigkeit ist durchdringend! Wir fahren vorbei an dichtbewaldeten Hills und Zuckerrohrfeldern, es ist wunderschön. So schön grün kann Queensland sein. In St.Lawrence bleiben wir auf der Restarea hängen. Wir richten uns gemütlich ein und stellen den Mozzie-Dome auf. Am Abend wird fein gekocht. Ab und zu fällt ein Tree Frog aufs Dach des Mozzie-Domes, sehr ungewohnt! Wir verbringen eine WARME Nacht im Auto...


Cape Hillsborough, QLD bis Townsville, QLD

Cape Hillsborough

Cape Hillsborough

Wallaby

Airlie Beach

03.04.10 - 10.04.10

Nach langer Fahrt via Serina, wo wir am Beach Lunch Break machen, gelangen wir nach Cape Hillsborough. Beim Einchecken frage ich noch ob es Kanguruhs hat, derweil steht hinter mir " Bridget" ein Grey Eastern Känguruh! Ja so kann es gehen ;-)) Hier bleiben wir für die nächsten drei Tage. Wir machen es uns gemütlich und richten das Lager ein. Wir sind müde und lassen das Essen kommen; das heisst wir holen uns " Fish & Chips" zum Dinner. Hm, so fein, natürlich gehört ein Glas Wein dazu. Später noch ein wenig Didgeridoo-Klänge! Bald schon geben wir forfait und gehen schlafen. Morgen ist auch noch ein Tag.

In der Nacht haben wir noch Dingos in der Ferne gehört! Wir erledigen ein paar Sachen und dann geht’s ab an den Beach. Ein Stroll entlang des Strandes, eingesäumt von riesigen Kokospalmen und Rocks im Wasser. Wir geniessen das Nichtstun und die Seele baumeln zu lassen. /Auch den nächsten Tag verbringen wir mit Relaxen; wir gehen mit den beiden Kites an den Beach.. der Wind ist stark und böig, aber genial! Später wieder auf dem Sites gönnen wir uns eine kühle Dusche vor dem Lunch; anschliessend gehen wir zur Wiese zum Baseball spielen, dorrt treffen wir auf einige Wallabys, teils mit Joye im Beutel! Am Abend sehen wir noch zwei neugierige Possums in der Kitchen... Die liessen sich von uns nicht aus der Ruhe bringen.

So, jetzt geht’s ein Stück weiter. Wir packen unsere Sachen zusammen und los geht’s! Ziel Airlie Beach die berühmte Küsten-Stadt! Wir klappern einige Campgrounds ab bis wir uns für den Island Gateaway entscheiden. Heute Nacht schlafen wir im Campotel - ein Tipi mit Doppelbett und Tisch! Aber es ist trocken!! Wir fahren an die Beach und laufen ein wenig am Strand entlang, bevor wir bei Domino’s Pizza eine"Crispy Capricciosa" kaufen und am Strand, bei Sunset essen. Ein richtig gemütlicher Abend. Zurück auf dem Campground gehen wir mit dem Didgeridoo und einem Glas Wein in die Camp Kitchen. Dort unterhaltet Norbert noch einen ganzen Car voller Studenten mit seiner Musik.

Die Sonne weckt uns - das Zelt ist feucht wie üblich! Wir lassen es in der Sonne trocknen und machen derweil Frühstück. Heute fahren wir durch bis Townsville. In Bowen einer kleinen Küstenstadt - berühmt geworden durch den Film " Australia" - machen wir Lunch Break. Hier wurden die Szenen von Darwin gedreht - Alles wurde nachgebaut wie anno dazumal! Nach einem feinen Essen geht es zur Waschanlage, der Cruiser hat es nötig. Danach weiter via Ayr nach Townsville. Der Caravan Platz ist nice aber mit Bahn-,Flug- und Autobahnanschluss! Nach so einem langen Tag sind wir müde und gehen bald schlafen. Heute fahren wir an die Esplanade um den Cruiser zu zeigen, das erhöht unsere Chancen in zu verkaufen. Wir sitzen an den Beach, er spielt Didgeridoo und ich geniesse die Aussicht. Ein bisschen weiter unten setzen wir uns in ein Pub und trinken ein kühles Bier! Yeah... Gegen Abend fahren wir zurück auf den Campground und gönnen uns eine kühle Dusche. Später nach Pasta und Garlicbread sitzen wir noch ein wenig draussen und relaxen.


Townsville,QLD bis Cairns, QLD

Cassowary

Etty Bay

Kuranda

Port Douglas

Beach

11.04.10 - 24.04.10

Wieder mal packen und ein Stück weiter gen Norden fahren. In Tully der regenreichsten Stadt gibt’s einen Stop zum Einkaufen. Dann fahren wir runter zur Mission Beach. An der Wangalin Beach finden wir einen nicen Campground mit Blick auf Dunk Island. Hier sind wir mitten am Great Barrier Reef. Weisse Sandstrände, türkisfarbenes Meer und Kokospalmen soweit das Auge reicht. Weit draussen am Horizont gondeln Segelschiffe übers Meer. Am Abend sitzen wir lange draussen unter dem Sternenhimmel und lassen die Seele baumeln. Hier bleiben wir zwei Nächte.!!!

Wir werden vom Gezwitscher der Vögel geweckt, also nichts wie raus. Heute wollen wir den Rainforest Walk machen in der Hoffnung den seltenen " Cassowary" zu sehen. Ein Emu ähnlicher Vogel, aber mit blauem Hals und Kopf und einem Helm obenauf. Um 9h sind wir startbereit und fahren los. Der Walk ist sehr schön; Dichter Regenwald, Farne, kleine Creeks und tausende Vögel, Schmetterlinge und Echsen bewohnen die Gegend. Den Kasuar haben wir leider nicht gesehen, dafür haben uns tausende Moskitos begleitet und Körperkontakt aufgenommen. Später im Information Center erfahren wir ein bisschen mehr über die seltenen, flugunfähigen Vögel. In Mission Beach selber strollen wir ein wenig durch das Kaff und trinken einen Cappuccino. Zurück auf dem Site gibt’s nach der Dusche Lunch. Nach einer ausgiebigen Siesta gehen wir runter an die Beach und sehen dem Weisskopfadler zu wie er Runden dreht. Sechs Sky-Diver erkunden die Welt der Lüfte. Schön ist es hier...

Wir brechen auf nach Cairns. Dort wollen wir nun unseren Cruiser verkaufen. Unterwegs machen wir einen kleinen Abstecher an die Etty Bay; auf dem Weg dorthin sehen wir einen Cassowary in der Wiese - ich glaube es fast nicht, wir sind Glückspilze, dass uns eines der seltenen Tiere über den Weg läuft. An der Beach dann, stellen wir unsere Stühle auf und relaxen einfach. Ein feiner Kaffee dazu, perfekt. Es ist ein malerisches Plätzchen - noch ein wenig geniessen, bevor es in die Grosstadt geht! Ein paar Kilometer später sind wir am Ziel. Als erstes geht’s zur Cairns Post, wo wir unser Zeitungsinserat aufgeben. Dann fahren wir auf den Campground und stellen unser Zelt auf. Am Abend gibt’s noch ein wenig Didgeridoo Unterhaltung bei einem Glas Wein.

Kuranda wir kommen! Trotz Nieselregen fahren wir rauf nach Kuranda an den Market. Wir schauen die verschiedenen Stände und Stores an. Die Düfte von überall her sind fein und exotisch zugleich. Im Aboriginal Didge Store verweilen wir länger und plaudern lange mit dem Inhaber. Ein kleines, gutklingendes Didge wechselt den Besitzer. Zum Lunch gibt’s eine feine Pizza, hm da läuft dir das Wasser im Munde zusammen. Bald schon ist drei Uhr und der Markt schliesst; wir fahren zurück und machen es uns auf dem Platz gemütlich, nachdem wir noch das Auto ausgeräumt haben. In einer Palme beobachten wir noch lange einen kleinen Fruit-Bat!

Die nächsten zehn Tage verbringen wir in der Lodge auf dem Caravan. Wir bringen all unsere Sachen dorthin und machen das Auto klar zum Verkauf. Den Grossteil der Zeit verbringen wir an der Esplanade um das Auto zu zeigen. Wir warten auf Angebote und Käufer. Picknicks auf dem Rasen bei der Lagune, Markt, Besuch bei einem Kollegen von Ihm im Didge-Laden mit Jam Session, Souvenirs-Shops anschauen... so verbringen wir unsere Zeit und hoffen, dass bald einer kommt und unseren Cruiser kauft. Am Sonntag ist es soweit, wir bringen den Landcruiser nach Kuranda zur Besichtigung und der Deal steht. Yeah...

Am Montag fahren wir mit dem Bushcamper und einem kleinen Mietwagen nach Mareeba zur Übergabe. Der Landcuiser ist verkauft, nach 30‘000km mit unserem fahrenden Home. Yeah, jetzt haben wir noch fünf Wochen Ferien vor uns! Als nächstes buchen wir bei TCC unseren Campervan von Cairns bis Darwin.

Am Mittwoch machen wir eine Tour nach Port Douglas und zurück. Das Wetter spielt einigermassen mit und wir haben eine schöne Fahrt entlang den Beaches! Lunch am Beach von Port Douglas und dann entlang der Küstenstrasse zurück nach Cairns. / Am nächsten Tag geben wir den Mietwagen zurück, jetzt sind wir zum Fussgänger mutiert. Wir verbringen zwei Tage mit relaxen, Musik machen, lesen und besuchen den Botanischen Garten.


Cairns, QLD bis Karumba, QLD

Millaa Millaa Falls

Millaa Millaa Falls

Undara

Undara

Undara

Wallaby

25.04.10 - 02.05.10

Frühmorgens machen wir uns auf den Weg ins Atherton Tableland. Ein letztes Mal kommen wir nach Kuranda. Wir fahren bis Yungaburra, wo wir einen Abstecher zur Platypus Plattform machen. Es ist sehr schön hier, bloss einen Platypus sehen wir immer noch nicht. Schade... Weiter geht es über Land bis zu den Millaa Millaa Falls. Der Wasserfall selber ist sehr eindrücklich und fantastisch schön. Einige Leute schwimmen sogar im Pool. Als es anfängt zu nieseln fahren wir weiter zum Caravan Park. Ein kleines gemütliches Plätzchen. Wir sind froh um unser warmes, kuschliges Auto, da es mittlerweile regnet und neblig ist. Unter der Blache kochen wir unser Abendessen und dann ist bald schon "Bedtime".

Im Regen stehen wir auf und packen nach dem Frühstück unsere Sachen zusammen. Wir fahren in Richtung " Outback". Weg vom Regen. In Ravenshoe kaufen wir noch ein paar Esswaren ein, da wir die nächsten Tage im Bush verbringen. Sobald wir aus dem Rainforest raus sind, scheint die Sonne und es ist trocken. Ein Lunch-Stop in Innes Hot Springs und dann auf direktem Weg nach Undara. Hier bleiben wir vier Nächte. Es ist wunderschön hier und auch die Tiere ( Känguruh und Wallabys, jene Vögel) lassen nicht auf sich warten. Zum Sunset wandern wir rauf zum Bluff, von wo man einen super Blick über das Tal hat. Wir sitzen auf den noch warmen Felsen, er spielt Didgeridoo, und wir geniessen in Ruhe den farbenprächtigen Sonnenuntergang. Auf dem Rückweg begegnen uns nochmals einige Wallabys.

Der Kookaburra, die Magpies und viele mehr wecken uns am Morgen. Wir geniessen in der Sonne das Frühstück. Später machen wir einen 3,9 km langen Walk zum Atkinson’s Lookout - wir verweilen ein wenig in der Ruhe der Natur und lauschen den Geräuschen des Bushes. Auf dem Weg sehen wir grosse Gruppen Känguruhs und Wallabys, aber auch blaue Rosellas! Gegen Mittag sind wir zurück auf dem Campground und halten ein wenig Siesta. Zum Sunset laufen wir wieder rauf zum Bluff! Es ist wunderschön hier, Australien nach unserem Geschmack.

Heute ist Regen angesagt. Mit kurzen Unterbrüchen, nieselt es fast den ganzen Tag. Aber wir nützen die Zeit und sortieren unsere unzähligen Fotos. Im späteren Nachmittag hört der Regen und wir machen uns auf den Weg zum Bluff. Der 2,5km Bluff- Circuit bringt uns auf einem Rundweg durch den Bush und über die Granitsteine zum Aussichtspunkt und wieder zurück. Einige grosse Grey-Eastern Kangaroo begegnen uns! Kaum zurück, fängt es wieder an zu nieseln. Nach einer erfrischenden Dusche gibt’s Abendessen. Jetzt noch draussen gemütlich ein Glas Wein!

Die Sonne lacht und die Vögel zirpen munter vor sich hin. Ein neuer wunderschöner Tag bricht an. Den Morgen verbringen wir mit sonnen und lesen. Etwas feines zum Lunch, damit der Magen nicht mehr knurrt und dann ein wenig Siesta. Nachher noch einen 5,8km Walk durch den Bush... Morgen fahren wir weiter entlang des Savannah Ways!

Wir sind früh "on the road" to Croydon. Der Savannah Way ist interessant und abwechslungsreich; das heisst: von Single Lane zu Double Lane. Bei Single Lane musst du immer zur Hälfte auf dem Gravel fahren, wenn Gegenverkehr ist! Ein kurzer Stop in Georgetown mit Lunch und dann weiter. Am Ziel angekommen richten wir uns auf dem Campground ein. Nach 360km brauchen wir erst mal eine erfrischende Dusche und danach ist Apéro Time. Es ist ein netter kleiner gemütlicher Platz, ideal zum entspannen. Jetzt noch ein feines z’Nacht und dann ab ins Bett!

Nach einer erholsamen Nacht und einem feinen Frühstück, sind wir wieder unterwegs zum Gulf of Carpentaria. Nach 150km erreichen wir Normanton; bfu - big fuck up! Wir entscheiden uns nach Karumba ans Meer zu fahren. Unterwegs kommen wir an den Wetlands vorbei, wo wir hunderte von Wasservögel, Brolgas und Jabirus beobachten können. Lunch Break bei der Sunset Taverne am Meer. Ein Haufen Black Cockatoos hat sich in den Bäumen niedergelassen und macht ein riesen Geschrei! Jetzt noch eine Siesta und dann mal weitersehn! Wir übernachten auf dem Campground in der Town! Beim Eindunkeln hüpfen die ersten Cane Toads heran, bald sind es mehrere Dutzend Kröten die ihren Weg zum Licht machen. Naja, bei dem Gewimmel gehen wir lieber ins Auto zum lesen und schlafen. Apropos Schlafen: Wenn nur die lieben Moskitos nicht wären, die finden immer einen Weg rein!


Karumba, QLD bis West McDonnell Ranges, NT

Barkly Homestead

Devils Marbles

Devils Marbles

Simpsons Gap

Simpsons Gap

Standley Chasm

03.05.10 - 10.05.10

Heute wird ein langer Tag. Wir sind um 8h schon startklar! Ziel: Cloncurry, Strecke: 450km! Wir verlassen Karumba und fahren nochmals an den Wetlands vorbei, wo wir Brolgas, Jabirus, Raubvögel und vieles mehr sehen! In Normanton tanken wir nochmals voll, bevor es auf dem Mathilda Highway zum Burkes & Wills Roadhouse weitergeht! Die Strecke ist lang und anstrengend. Beim Roadhouse machen wir eine kurze Rast, essen Lunch und halten Siesta. Dann weiter... müde und verschwitzt, aber zufrieden fahren wir in Cloncurry ein. Geschafft! Camper hinstellen, Stühle raus und Beine hochlagern. Nach einer kühlen Dusche und einem Glas " Red Lambrusco" fühlen wir uns schon ganz gut!

Die Sonne schaut zum Fenster rein und sagt hallo! Wir stehen gemütlich auf und machen Frühstück! Heute geht’s nach Mount Isa, wo wir Grosseinkauf, Tanken und so weiter vor uns haben. Die Strecke bis dorthin ist hügelig, mit roten Felsen durchzogen und rechts und links mit Büschen und Bäumen gesäumt. Mount Isa; eine Stadt ohne jeglichen Charme, dafür mit qualmenden Schornsteinen. Es gibt Picknick im Park am Fluss - Park ist eine öde Savanne ohne grün und Blumen, alles eingezäunt und der Fluss ist ausgetrocknet. Auf dem Caravan Park lassen wir uns gemütlich nieder und relaxen. Nach einem feinen Abendessen sieht die Welt auch schon besser aus.

Heute sind wir früh auf, wir haben einen langen Weg vor uns. Barkly Homestead einfach! Erster Stop in Cammoweal, wo wir nochmals ein paar Liter tanken und dann weiter. Nach 12km erreichen wir die Grenze Queensland/Northern Territory. So, we are back in the NT! Jetzt noch 280km bis zum Ziel. Um 16h erreichen wir das Barkly Roadhouse! Wir suchen uns ein schönes Plätzchen zum übernachten und dann erst mal die Stühle raus und relaxen. Später eine erfrischende Dusche und Abendessen. Wir erleben einen wunderschönen Sunset im Outback!

Wir werden von den Vögeln und der Sonne geweckt. Nach Toast, Kaffee und einem Müesli sind wir fit für den weiteren Tag. Bald schon erreichen wir Tennant Creek, wo wir als erstes zum Lookout fahren und die 360° Aussicht geniessen. Nach dem Lunch fahren wir in die Town ins Aborigine Cultural Center. Anschliessend fahren wir noch 106km bis zu den Devils Marbles und campieren dort! Gegen 16h erreichen wir den National Park - die Steine leuchten im Licht der Abendsonne, es ist ein mystischer Ort. Wir suchen uns einen nicen Platz zum übernachten und stellen unsere Stühle raus. Als der Sunset naht laufen wir rauf auf die Felsen... Von da haben wir einen wunderschönen Überblick! Vor uns die Sonne, die langsam versinkt, hinter uns die rotglühenden Felsen die im blau-rosa Licht strahlen! Eine gewaltige Stimmung hier draussen im Outback. Jetzt knurrt der Magen und wir machen uns auf den Weg runter zum Camper. Ein paar Burger und Pasta später fühlen wir uns rundherum wohl. Über uns der Sternenhimmel und vor uns die schwarzen Silhouetten der Marbles. Der Wind ist kalt und wir verziehen uns in die Wärme. Gute Nacht! Wir brechen früh auf und fahren los auf dem Larapinta Drive. Wir sind beide gespannt... Erster Stop ist die Simpsons Gap - ein kurzer Walk bringt uns entlang des trockenen Flussbettes zum Waterhole, eingesäumt von steilen Felsen. Die Schlucht leuchtet im schönsten rot, weisse Bäume und grüne Büsche runden das Bild ab! Es ist malerisch und die Stille, nur unterbrochen vom Gezwitscher der Vögel, ergibt eine mystische Stimmung. Wir machen uns auf den Weg zum Standley Chasm - dort gibt’s erst mal Lunch. Auch hier laufen wir entlang des steinigen Flussbettes bis ganz nach hinten zu den steilen Felswänden der Schlucht. Weisse Ghost Gums und Palmen stechen zwischen den roten Felsen hervor. Die Sonne scheint und es ist wunderschön. In der Schlucht geniessen wir den sanften Klang der Native American Flute, was eine Wahnsinns Stimmung zaubert; Norbert spielt für uns. Als er noch das Didgeridoo hervor nimmt und spielt, versinkt man definitiv in die Dreamtime! Wir lassen den Zauber noch ein wenig auf uns wirken bevor wir zurückgehen. Jetzt gehts geradewegs zum Glen Helen Resort. Unterwegs läuft uns noch ein grosser Waran über den Weg. Beim Campground angekommen, suchen wir uns ein schönes Plätzchen. Beim Sunset essen wir zu Abend und geniessen später noch ein Glas Wein unter dem Sternenhimmel. Ein perfekter Tag.


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