Kakadu Nationalpark - Darwin, NT

Kakadu Nat.Park Der Kakadu Nationalpark ist Australiens grösster Nationalpark. Er bedeckt mehr als 19,000 Quadratkilometer. Etwa drei Fahrstunden von Darwin entfernt über den Nature's Way Tourism drive, bietet der Kakadu Nationalpark Ihnen die unterschiedlichsten Landschaftsformen, tosende Wasserfälle, die sich kaskadenartig in kleine Pools ergiessen oder Feuchtgebiete mit pinkfarbenen Lotusblüten, in denen Salzwasserkrokodile leben. Kakadu ist als Welterbe gelistet, zum einen für seine Natur und zum anderen für seine kulturelle Bedeutung. Eine derartige Listung erhielten nur wenige Plätze weltweit. Der Park wird in Zusammenarbeit von der australischen Regierung und von den traditionellen Aborigine Besitzern, den Bininj verwaltet. Archiologische Studien belegen, dass das Gebiet bereits seit 50.000 Jahren von den Aborigines bewohnt wird. In den Sandsteingalerien, können Sie ihre Geschichte anhand von Felszeichnungen nachvollziehen. Nourlangie Rock ist ein isolierter Fels, der Teil des Arnhem Land Escarpments war. Er ist einer der wichtigsten Fundorte von Felsmalereien der Aborigines. Besucher können jahrtausend alte Kunstwerke betrachten. Aboriginals fanden hier einen Ort, der sie vor den Stürmen der Gudjewg Jahreszeit schützte. Ein Beweis dafür ist die berühmte Zeichnung des Namarrgon, des Lightning Man.


Nitmiluk (Katherine Gorge) Nat.Park Katherine, NT

Katherine Gorge Die Katherine Gorge ist unterteilt in 13 Teilschluchten, die wie Staustufen voneinander getrennt sind. Von den 13 Schluchten kann man vier per Boot erreichen und neun per Kanu. Der Rest ist unzugänglich. Weil der Katherine River das ganze Jahr hindurch Wasser führt, ist die Katherine Schlucht ein Zufluchtsort für die regionale Flora und Fauna. Dort tummeln sich mehr als 160 Arten einer einzigartigen Vogelwelt. Die rauhe und zerklüftete Landschaft kann man sich sowohl vom Wasser - per Schiff oder Kanu - oder bei einer Wanderung vom Land aus ansehen. Die steilen, rotbraunen Felswände kontrastieren mit weissen Eukalyptenrinden und grünen Palmfarnen im bis zu 100 m tief eingeschnittenen Flusstal.


Uluru (Ayers Rock) Nat. Park Yulara, NT

Sunset at Uluru Ein Berg wie ein Wunder: Der Ayers Rock ist ein Heiligtum der Aborigines. Die Aborigines, die Ureinwohner, verehren diesen Monolithen, dessen Basis mehr als neun Kilometer umfasst, schon seit Jahrtausenden als heiligen Berg. Sie nennen ihn Uluru. Für sie ist er ein wichtiges Symbol ihrer uralten Kultur.Nach den mündlichen Überlieferungen - denn die Aborigines entwickelten nie eine Schrift - war am Anfang aller Dinge die Regenbogenschlange, die zusammen mit den Ahnen die Welt erschuf. Nach getaner Arbeit rollte sich die Schlange zusammen und verwandelte sich in den Uluru, den heiligen Berg der Anangu-Aborigines. Die ersten Zeugnisse menschlicher Besiedlung der Region um Ayers Rock sind mindestens zwanzigtausend Jahre alt. Wenn die Sonne über dem Outback versinkt, erscheint die Schlange in intensivem und magischem Rot. Faszinierend ist das Farbenspiel bei Sonnenauf- und untergang. Der Ayers Rock wechselt seine Farben von glutrot bis hellbraun und bei Regen wirkt er gar hellgrau. Diese magisch wirkende Farbenpracht lässt nicht nur die Aborigines glauben, dass Ayers Rock oder Uluru, besondere Kräfte besitzt.


Kata Tjuta (The Olgas) Yulara, NT

Kata Tjuta Das nahegelegene Kata Tjuta, was "viele Köpfe" bedeutet und früher als The Olgas bekannt war, ist eine Reihe von 36 gewaltigen Felskuppeln und ein System von Schluchten und Tälern. Besucher können durch das Tal der Winde und die Olga-Schlucht wandern und ausserdem das Uluru-Kata Tjuta-Kulturzentrum besuchen. Wenn man sich den Felsen nähert, dann passiert man zuerst die Dune Viewing Area auf der rechten Seite. Von hier aus kann man, leicht erhöht stehend, die Felsen im Licht des Sonnaufgangs und den Sonnenuntergang hinter den Steinkuppeln betrachten. Eine 600 Meter langer Weg führt in die Dünenlandschaft, die mit verschiedenen Pflanzen und Kleinlebewesen ein sensibles Ö kosystem darstellt.Die Dünen im Nationalpark erreichen Höhen bis zu 13 Meter.


West McDonell Nat. Park Alice Springs, NT

Standley Chasm Die MacDonnell Range verläuft durch Alice Springs von West nach Ost. Die Hauptattraktion sind die von Flüssen geformten Einschnitte (Gaps) durch die Hügel. Dort gibt es fast immer permanente und angenehm kalte Wasserlöcher und in vielen kann man schwimmen. Es gibt auch einen Mehrtageswanderweg (Larapinta Trail), der von Alice Springs bis zum Gipfel des Mt. Sonder (1331m) am Westende verläuft und diese Wasserlöcher verbindet. Die Schluchten (Simpsons Gap, Ellery Creek, Serpentine Gorge, Glen Helen Gorge, Ormiston Gorge, Redbank Gorge) sind sehr empfehlenswert; man kann dabei auch eine längere 8km Wanderung an der Ormiston Gorge machen. Man kann schöne Farbvariationen beobachten; grüne Spinifex-bewachsene Hügel, manchmal auch gelb, rote/orangene/weisse Felsen und dazu Wasserlöcher, was ein ansehnliches Panorama ergibt.


Finke Gorge Alice Springs, NT

Finke Gorge Der Finke Gorge National Park erstreckt sich entlang des Finke River zwischen den Erhebungen der Krichauff Range im Westen und der James Range im Südosten. Sehenswert sind die imponierenden Felsformationen mit ritueller Bedeutung für die Ureinwohner. Ein kurzer Pfad führt hinauf zum Kalarranga Lookout, von dem man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung hat. Hauptattraktion des Finke Gorge NP ist das einer Wüstenoase gleichende Palm Valley am Palm Creek, einem Zufluss des Finke River. Lang ist es hier, dass Zentralaustralien noch ein feuchtes Savannen und Waldgebiet war. Ein Überbleibsel dieser Zeit sind die Red Cabbage Palmen im Palm Valley. Dieses schattige Tal bietet ideale Bedingungen, vor allem genug Wasser, auch wenn die Flüsse der Gegend nur bei Regenfällen fliessen.


Keep River NP. Baines, NT

Keep River NP. 468 km westlich von Katherine und kurz vor der Grenze zu West Australien liegt der Keep River National Park. Der Park ist bekannt für seine eindrucksvolle Landschaft mit schroff abfallenden Felsformationen.Der Nationalpark liegt auf dem Gebiet der Mirriuwoong und Gadjerong Aborigines. An der Nganalam Art Site hat der Besucher die Möglichkeit einige für diese Gegend typischen Felsmalereien zu sehen. Diese sind über einen kurzen Weg vom Parkplatz aus zu erreichen.Im Nationalpark gibt es zwei Campingplätze mit Tischen, Feuerstellen und Pit-Toiletten. Der Gurrandalng Campingplatz liegt ca. 15 km vom Parkeingang entfernt. Der zweite Campingplatz, Jarrnarm, liegt weiter nördlich und ist ca. 28 km Parkeingang entfernt. Beide Plätze sind auf gut befahrbaren Gravel Roads (auch mit einem normalen PKW) zu erreichen.


Kings Canyon NP. Alice Springs, NT

Kings Canyon NP. Der Watarrka National Park grenzt unmittelbar an das Land der Luritja Aborigines an. Die beliebtesten Unternehmungen am Canyon beziehungsweise im Watarrka National Park sind zweifelsohne wandern und fotografieren. Die Schlucht kann auf zwei Wanderwegen erkundet werden - 1. über den kürzeren Kings Creek Walk sowie über den ausgiebigen Kings Canyon Rim Walk. Der recht einfach zu bewältigende Kings Creek Walk (2,6km, ca. 1 Stunde) durch die Schlucht führt vom Parkplatz entlang des Flussbetts zu einem Aussichtspunkt, von dem man eine gute Sicht auf die hohen Steilwände hat.Der um die Schlucht herum führende Kings Canyon Rim Walk (6km, 3-4 Stunden) hingegen ist deutlich anstrengender als der Kings Creek Walk. Dafür wird man bei dieser Wanderung mit atemberaubenden Landschaften und phantastischen Aussichten auf Sandsteinkuppeln (Domes), steile Felswände und tiefe Schluchten belohnt, was die körperlichen Strapazen mehr als entschädigt.


Gunbarrel Highway Warburton, NT

Gunbarrel Highway Der Gunbarrel Highway ist einer der bekanntesten und zusammen mit dem Telegraph Track (Cape York) und der Canning Stock Route einer der härtesten und fahrerisch anspruchsvollsten Tracks Australiens. Der wirklich anspruchsvolle Teil erstreckt sich dabei von ca. 80km nach Carnegie Station (Eingang Gibson Desert Nature Reserve) bis etwa 80km vorm Warburton Roadhouse (Kreuzung Heather Hwy mit Warburton Rd). Auf diesem mittleren Teil des Gunbarrel muss man mit leicht sandigem Untergrund, schweren Auswaschungen und übelster Waschbrettpiste rechnen. Der original Gunbarrel Hwy führt nach diesem anspruchsvollen Stück (40km vom Warburton Roadhouse entfernt) in einem weiten Bogen quer durch ein weites Dünengebiet. Dieser Abschnitt des Gunbarrel wird nur selten befahren und bedarf einer zusätzlichen Genehmigung, die nur erteilt wird, wenn ein Royal Flying Doctor Radio (Langreichweiten Funkgerät) in einem der Fahrzeuge vorhanden ist. Das Befahren dieser Strecke ist durchaus ein Abenteuer für sich und definitiv Knochenarbeit. Wer dieses Abenteuer auf sich nimmt, wird jedoch mit wunderschöner, unberührter Landschaft belohnt, die es auch zu geniessen lohnt.


Tanami Track Alice Springs, NT

Tanami Track Eine der abenteuerlichsten Routen Australiens führt von Alice Springs durch die Tanami Desert, drittgrösste Wüste Australiens, nach Hall´s Creek (ca. 1.050 km, Allradantrieb ratsam, aber nicht erforderlich, vor der Abfahrt unbedingt die Road Conditions prüfen). Die Piste beginnt nur 20 km nördlich von Alice Springs. Der gesamte Track dauert ca. zwei Tage. 260 km nordwestlich von Alice Springs erhebt sich der 1.050 m hohe Central Mount Wedge, von dem man einen ausgezeichneten Rundblick geniesst. Weitere Stationen sind das Hamburg Bore (artesischer Brunnen), die Emu Springs (Felsmalereien) und der Ort Yuendumu (347 km von Alice Springs, auch hier kann man Vorräte auffüllen). In der Nähe von Yuendumu liegen der Ngama Rock Shelter (Felsmalereien) und der Lake White, ein Salzsee. Von Mt. Doreen aus besuche man die 59 km westlich gelegene Ruguri Cave mit ihren ausgezeichneten Felsmalereien. Im Tanami Desert Wildlife Sanctuary (Naturschutzgebiet) leben Känguruhs, Dingos, verwilderte Pferde, Esel und Dromedare sowie zahlreiche Vögel. Bei "The Granites" befindet sich eine riesige Goldmine. Kurz vor der Ankunft in den Kimberlys bietet sich ausserdem ein Abstecher zum Wolfe Creek Crater an.

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