Emu - AUS

Emu Der Emu ist, neben dem Känguruh, das zweite Wappentier Australiens. Seine Erscheinung ist, dank dem langen Hals, ziemlich majestätisch und das gibt ihm auch einen besonderen Charakter. Die Flügel des Emus sind zum Fliegen unbrauchbar. Dafür hat er sehr starke Laufbeine. Mit ihnen erreicht er eine Geschwindigkeit von über 50 km/h. Ebenfalls ist er ein guter Schwimmer, und in der Not ist er auch imstande, grössere Gewässer zu durchqueren. Gefährlich wird der Emu nur, wenn man ihn in die Enge treibt. Dann kann er seinem Gegenüber sehr starke Verletzungen zufügen mit seinen harten Fusstritten und seinen scharfen Krallen. Lässt man ihn jedoch in Ruhe, so ist er ein harmloses Tier.


Kookaburra AUS

Kookaburra Der Kookaburra wird ebenfalls "lachender Hans" genannt. Dies kommt von seinem Gesang, der sich mehr anhört wie ein Gelächter. Es beginnt ziemlich ruhig und steigert sich dann zu einem immer helleren Stakkato. Und plötzlich bricht das ganze wieder ab. Der Kookaburra ist vorallem morgens und abends zu hören. Wenn einer von ihnen anfängt mit seinem "Lachen", dann fallen häufig noch drei, vier weitere mitein und bilden dann schliesslich einen lauten Chor. Der Kookaburra ist verbreitet über das östliche und südöstliche Australien.Es gibt noch eine zweite Art, den bunteren Bluewinged-Kookaburra. Diesen findet man im Norden Australiens.Man findet ihn in Parks und in Gärten, wo sie häufig auch sehr zutraulich werden.


Platypus AUS

Platypus Das Schnabeltier ist kein seltenes Tier, jedoch sehr selten zu sehen. Aktiv werden sie meist am späteren Abend. Dann fangen sie in ihren Wohngewässern mit der Nahrungssuche an. Obwohl sie dabei an die Oberfläche kommen, kann man nicht sehr viel erkennen, da nur gerade die obersten Teile vom Schnabel, dem Kopf und dem Rücken, und auch dem schwanz über das Wasser ragt. Das Schnabeltier ist sehr gut dem Leben im Wasser angepasst. Sein Fell besitzt eine weiche Unterwolle, welche von langem, fettigem Grannenhaar sehr dicht bedeckt ist. Dies hat zur Folge, dass sie auch nach längerer Zeit im Wasser noch trocken bleibt. Alle Zehen sind mit Schwimmhäuten bespannt. Die Arbeit des Ruderns bleibt jedoch den Vorderfüssen überlassen, die Hinteren zusammen mit dem Schnwanz, sind die des Steuerns. Wenn das Schnabeltier taucht, so verschliesst es die Augen. Ebenfalls werden die Nasenöffnungen und Ohreingönge verschlossen. Es besitzt keine äusseren Ohrmuscheln. Es findet sich jedoch trotzdem sehr gut zurecht unter Wasser. Dies hat es seinem feinen Tastsinn zu verdanken. Dieser befindet sich vorallem am Schnabel. Dieser sieht einem Entenschnabel ähnlich, ist jedoch um einiges weicher. Im Schnabelinnern befinden sich Hornlamellen und Querrippen. Diese dienen zum Aussieben und Zerkleinern von Nahrung.


Wallaby AUS

Wallaby Der Name Wallaby stammt von den Eora-Aborigines aus Sydney. Hierzu gehören ca. 30 Känguru-Gattungen, die kleiner sind. Die häufigsten Arten sind das Flinkwallaby und das Rotnacken-Wallaby, welche in den südlichen Bundesstaaten gesichtet werden. Felswallabys leben vorzugsweise in felsigen Regionen und ihre an die Umgebung angepassten Füsse eignen sich vielmehr für das Greifen an den Felswänden als für das Laufen auf erdigem Untergrund. Filander sind eine sehr kleine, im Wald lebende Wallaby-Art. Wallabys sind in Australien weit verbreitet und vor allem in den entlegenen felsigen und wilden Regionen anzutreffen. Man kann sie in den südaustralischen Flinders Ranges, dem tasmanischen Freycinet National Park und den Namadgi und Kosciuszko Nationalparks in den Australischen Alpen entdecken.


Koala AUS

Koala Der Koala ist ein Beuteltier, das ausschliesslich in Australien beheimatet ist. Aufgrund seiner Ä:hnlichkeit mit einem Teddy-Bär wird er gelegentlich auch als Koala-Bär bezeichnet. Der Wombat ist sein nächster lebender Verwandter, hat jedoch ein dünneres Fell, kleinere Ohren und kürzere Extremitäten. Koalas sind nur ca. zwei Stunden täglich aktiv und holen sich ihren gesamten Flüssigkeitsbedarf aus den Eukalyptusblättern. Koalas sind an der gesamten gemässigten Ostküste Australiens beheimatet. Ihre bevorzugten Aufenthaltsorte sind das Tidbinbilla Nature Reserve in der Nähe von Canberra, die Region um Port Stephens in New South Wales und das Lone Pine Koala Sanctuary in Queensland. Beobachten Sie Koalas in der Wildnis von Phillip Island in Victoria sowie im Yanchep National Park in Westaustralien.


Echidna AUS

Echidna Der Schnabeligel ist ein Einzelgänger. Ihre Territorien können sich jedoch überschneiden. Sie besitzen keine bestimmte Behausung zum Schlafen. Meistens ziehen sie sich in einen hohlen Baumstamm, in eine Erdhöhle oder unter dichtes Gebüsch zurück. In der Wüste schützen sie sich vor der Sonne, indem sie den Schutz in Höhlen oder Felsspalten suchen. Wenn der Schnabeligel auf Nahrungssuche ist, reisst er mit seinen Krallen an den Vorderfüssen, welche sehr stark sind, Termitenwohnungen und Ameisennester auf. Er besitzt eine lange, wurmförmige Zunge, welche sehr klebrig ist. Diese steckt er dann in die Gänge der Ameisen und Termitenhügel. An der klebrigen Flüssigkeit der Zunge bleiben dann die Insekten kleben und er befördert sie ins Maul.


Saltwater Crocodile AUS

Saltwater Crocodile Das Salzwasserkrokodil wird ebenfalls Leistenkrokodil genannt. Meist wird es 4 bis 5m lang, seine Höchstlänge beträgt sogar 7m. Mit dieser Länge gehört es zu den 3 grössten Krokodilen der Welt. Seine Schnauze ist, im Gegensatz zum Australienkrokodil, stumpf und breit. Seinen deutschen Namen verdankt das Leistenkrokodil ebenfalls seiner Schnauze. Auf beiden Seiten zieht sich von den Augen bis fast zur Schnauzenspitze je eine knöcherne Leiste. Seine Hauptnahrung sind Fische. Es fängt jedoch auch noch allerlei andere Tiere, welche am und im Wasser leben. Die Legezeit der Leistenkrokodile ist am Ende der Regenzeit. Das Weibchen scharrt aus Laub und Sand einen Haufen. In diesen legt es ca. 60 Eier. Sie sind ca. so gross wie Gänseeier. Das ganze geschieht hoch oben auf einer Uferböschung und im Schutze von Büschen. Das Weibchen wacht die nächsten Wochen gut über die Eier und bleibt immer in ihrer Nähe. 3 - 4 Monate später schlüpfen dann die Jungen. Sie bleiben in den ersten Tagen nahe bei ihrer Mutter. Dies ist unter den Reptilien eine Ausnahme. Normalerweise kümmert sich die Mutter weder um die Eier noch um die geschlüpften Jungen.


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